Funktionstüchtiges Leuchtkörper-Modell nach Reliefvorlagen aus dem ägyptischen Tempel von Dendera

Kannte man im alten Ägypten bereits die Nutzbarmachung von elektrischem Strom? Eine provokante Frage, die der Wiener Elektrofachmann und Projektleiter eines internationalen Elektrokonzerns Dipl.-Ing. Walter Garn, sowie die Autoren Peter Krassa und Reinhard Habeck seit 1982 in einer Reihe von Publikationen untersucht haben. Anstoß dafür waren die eigentümlichen Motive von „Djed-Pfeilern“ und großen, länglichen Gebilden, in denen wellenartig Schlangen abgebildet sind. Die Reliefs und Handhabung dieser, an elektrische Isolatoren und Lampen erinnernden Gegenstände, werden besonders in den unterirdische Kammern des Hathor-Tempels von Dendera in Ober-Ägypten deutlich. Die Darstellungen sind exakt so wiedergegeben, wie man das von Abbildern elektrischer Entladungen erwarten würde. Der geglückte Versuch einer technischen Rekonstruktion – ausgeführt von Dipl.-Ing. Walter Garn – fand in diesem funktionstüchtigen Modell seinen Ausdruck.Von der Ägyptologie wurde die technologische Betrachtungsweise der Dendera-Reliefs bisher abgelehnt und als rein zufällig bezeichnet. Andererseits ist man sich auch unter den Fachgelehrten über die Inhalte der Abbildungen keinesfalls im klaren:1. Schlangensteine, deren Ur-Bedeutung unbekannt ist,

2. Kultobjekte

3. Phantasiegebilde

4. Symbol der Ewigkeit

5. Tempelwächter

6. Sonnenbarke mit herunterhängender Matte

7. Fruchtbarkeitssymbole oder

8. Zeichnungen des Sonnenzykluswerden als Deutung angeboten.

Überraschenderweise enthalten die Texte von Dendera technische Daten und Abschnitte, die sich mit der Elektro-Hypothese verknüpfen lassen. Da ist beispielsweise von göttlichen Anweisungen und bestimmten Zaubersprüchen die Rede, mit deren Hilfe unterschiedliche Erscheinungsformen des Schlangengottes Harsomutus – beginnend mit seinem Austritt aus der Lotosblume bis hin zu seiner erhabenen Vollkommenheit – erzeugt werden können. Die Nennung der genauen Maße und der zu verwendenden Materialien macht deutlich, dass es sich bei den rundplastischen Objekten nicht bloß um Phantasieprodukte gehandelt haben kann. Die abgebildeten Gegenstände müssen tatsächlich existiert haben. Sie zeigen gemäß der Elektro-These zwar keine „Glühbirne“ im eigentlichen Sinn, können aber als präzise Wiedergaben eines elektrischen Lichtbogenüberschlages oder einer elektrischen Entladung im Vakuum aufgefasst werden.Rekonstruktion nach einer Reliefvorlage: Pfeiler, gestützt von einer Glasbirne, in die eine Plattenelektrode auf der einen Seite und auf der anderen eine Metallspitze hineinreichen. Die Enden sind mit Harz vergossen. Auch ein Schlauch ist luftdicht eingegossen. Wird Luft aus der Birne gesaugt, so zeigt sich in der Birne beim Anlegen einer Spannung eine Leuchterscheinung, die den Darstellungen der Reliefs im Hathor-Tempel von Dendera entspricht.

Größe: L ca. 520, B ca. 400, H 340

 

Rliefdarstellung aus dem Hathor-Tempel von Dendera, Ägypten

Die reich illustrierten Wände des ptolemäischen Hathor-Tempels von Dendera (um 200 v. Chr.), vor allem jene der unterirdischen Kammern, die 1,12 Meter in der Breite und 4,60 Meter in der Länge messen, zeigen einzigartige Reliefdarstellungen mit sonderbaren Motiven. Man erkennt ägyptische Priester, die längliche, blasenförmige Gegenstände halten, die an überdimensionale „Glühbirnen“ erinnern.Im Inneren sind Schlangen wellenförmig dargestellt. Nimmt man die Birne als Glaskörper an, könnten sich in diesem Hohlkörper gemäß der „Elektro-Hypothese“ ionisierte Dämpfe befunden haben.Die „Schlange“ selbst würde demnach als elektrische Entladung interpretiert werden. Folgt man dieser Betrachtungsweise, so ergeben alle Details der Darstellung einen physikalische Sinn.Die Enden der Schlangen entspringen aus der mittleren Spitze einer Lotosblüte, die als mythologisches Symbol für „Licht“ und „Erleuchtung“ angesehen wird. Beim Modell hätte sie die Funktion einer Birnenfassung. Auch Entladungsgeräusche vor einem elektrischen Überschlag könnten durchaus als Zischlaute (wie bei echten Schlangen) aufgefasst werden. Ebenso muss eine Entladung aus einer Spitze (und zwar exakt aus der zentralen Spitze der „Blume“) austreten, weil dort die Feldstärke am größten ist.Kabelartiger Strang der von der „Blume“ zu einem Kästchen führt. Im ägyptischen Museum von Kairo zeigt eine Vitrine ein Kuriosum: isolierte Kupferdrähte.Der Thron könnte als Energiespeicher bzw. elektrostatischer Generator fungieren.Auf ihm ruht eine kleine Figur, die den altägyptischen Luftgottes Schu zeigt. Vielleicht ein Hinweis darauf, dass der Luftdruck möglichst gering gehalten werden sollte.Gestützt werden die „Birnen“ von sogenannten Djed-Pfeilern, Säulen, die mit vier Querbalken versehen sind. Ein rätselhafter Gegenstand, für den es in der Ägyptologie verschiedenste Erklärungen gibt, die von „Symbol des Gottes Osiris“, „Zeichen für Beständigkeit“, „prähistorischer Fetisch“, „entlaubter Baum“ bis hin zu „Palmwedel“ reicht. Auffällig ist seine Ähnlichkeit mit modernen Hochspannungsisolatoren. Der Djed-Pfeiler könnte daher als Isolator aufgefasst werden, durch dessen Körper hochgespannte elektrische Energie zu den Armen geführt werden, die auf diesem Bild in die „Birne“ hineinreichen und die „Schlange“ berühren.Unterhalb der „Birne“ sind Gestalten in angespannter Haltung abgebildet. Jene neben dem Djed-Pfeiler könnte für „Spannung“ stehen.Die beiden Figuren daneben lassen sich als entgegengesetzte Spannung (Haarpolarität +) interpretieren.Neben den blasenförmigen Objekten ist häufig ein affenartiges, aufrechtstehendes Wesen mit zwei spitzen Gegenständen in der Hand abgebildet. Vielleicht der ägyptische Weisheitsgott Thot, der als Lichtbringer gilt und als Pavian oder Ibis dargestellt wurde.Für die Richtigkeit der Annahme, im Hathor-Tempel von Dendera seien elektrische Leuchtkörper abgebildet, spricht nicht nur deren optische Ähnlichkeit mit vergleichbaren Gegenständen unserer Zeit. Neben der realen Umsetzbarkeit (die über ein „Sieht-aus-wie“ weit hinausgeht, da die Rekonstruktion auch genauso funktioniert), stehen die Abbildungen nicht außerhalb jedes geschichtliche/n Kontextes. In der gesamten antiken Welt finden wir Überlieferungen über „ewig brennende Lampen“, „magische Leuchten“ und andere „Wunderlampen“, die exakt die These, vor Jahrtausenden seien bereits Leuchtkörper bekannt gewesen, bestätigen.

Das Experiment im Labor am „Glühbirnen“-Modell. Wir wissen heute, dass man mit sogenannten Ejektoren (Strahl- bzw. Wasserpumpen) relativ hohe Vakua erzeugen kann, speziell dann wenn die Pumpen in Kaskade – das heißt in Reihenschaltung gleichgearteter Teile – vorliegen. Nimmt man nun die blasenförmigen Gebilde des Hathor-Heiligtums als durchsichtigen Körper (z.B. Glaskörper) an, in den zwei Metallteile hineinreichen, so tritt bereits bei relativ niedrigen Spannungen (mehrere 1.000 Volt) je nach Größe der Röhre eine Entladung auf. Bei einem Druck von etwa 40 Torr (40 mm Hg = Einheit auf der Quecksilbersäule) schlängelt sich ein wellenförmiger Leuchtfaden von einem Metallteil (Elektrode) zum anderen. Wird weiter evakuiert (Luft aus der Birne gesaugt), verbreitet sich die Schlangenlinie, bis sie zuletzt die ganze Glasbirne ausfüllt. Dies wiederum entspricht präzise den Abbildungen an den Wänden der Hathor-Kultstätte. Der Versuch belegt, dass eine elektrotechnische Deutung der Dendera-Reliefs möglich ist.

Die Kenntnis von elektrotechnischen Vorgängen findet sich ebenso in anderen antiken Kulturen. 1978 wurden im Roemer-Pelizaeusmuseum in Hildesheim vasenförmige „Kultgeräte“ mit einer Kupfer-Eisenkonstruktion auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Die Gegenstände aus der Partherzeit um 250 v. Chr. (im heutigen Irak) entpuppten sich im wissenschaftlichen Experiment als galvanische Elemente, die offensichtlich zum Vergolden verwendet wurden und noch heute 0.5 Volt Spannung abgeben.

Wir wissen heute, dass man mit  sogenannten Elektoren (Strahlpumpen) (A) relativ hohe Vakua erzeugen kann, speziell wenn die Pumpe in KaskaWir wissen heute, dass man mit  sogenannten Elektoren (Strahlpumpen) (A) relativ hohe Vakua erzeugen kann, speziell wenn die Pumpe in Kaskade – das ist die Rehenschaltung gleichgearteter Teile – vorliegen. Evakuiert man eine Glasbirne, in die zwei Metallteile hineinreichen (B), (C), so tritt bereits bei wesentlich niedrigeren Spannungen, je nach Grösse des Glasballons (D),eine Entladung auf. Bei einem Druck von etwa 40 Torr
(40 mm Quecksilbersäule) schlängelt sich ein Leuchtfaden von einem Metallteil zum anderen (E) Wird weiter evakuiert, verbreitert sich die Schlangenlinie, bis zuletzt die ganze Glasbirne ausfüllt. Dies wiederum entspricht exakt den Abbildungen in den unterirdischen Kammern des Hathor Heiligtums.de – das ist die Rehenschaltung gleichgearteter Teile – vorliegen. Evakuiert man eine Glasbirne, in die zwei Metallteile hineinreichen (B), (C), so tritt bereits bei wesentlich niedrigeren Spannungen, je nach Grösse des Glasballons (D),eine Entladung auf. Bei einem Druck von etwa 40 Torr (40 mm Quecksilbersäule) schlängelt sich ein Leuchtfaden von einem Metallteil zum anderen (E) Wird weiter evakuiert, verbreitert sich die Schlangenlinie, bis zuletzt die ganze Glasbirne ausfüllt. Dies wiederum entspricht exakt den Abbildungen in den unterirdischen Kammern des Hathor Heiligtums.